Das ALTE Sudhaus

Derzeit befinde ich mich in einer Neuausrichtung meines Sudhauses. Allerdings will ich Euch auch nicht meine alte Braustätte vorenthalten. Ich habe mich für einen Rückbau auf die 50-Liter-Klasse entschieden, da diese Brauerei dann doch einen Tick zu groß war. Spätestens bei den Kühlmöglichkeiten war bei mir Essig mit einer Lagerkapazität von > 100 Liter. Daher plane ich derzeit an einer kleineren schnuckligen Lösung. Aber hier nun ein Einblick in mein altes Sudhaus:

 

 

Die Maisch- und Würzepfanne

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Das Herz jeder Brauerei ist das Sudhaus, so natürlich auch bei mir.

Mein Sudhaus besteht aus einem klassischem Zwei-Geräte-Sudwerk:
- Der Maisch- und Würzepfanne und
- dem Läuterbottich.

Die Maisch- und Würzepfanne “Königsstein” ist ein 120 l fassender Gastrotopf aus Aluminium. Zusätzlich angebracht habe ich einen Original Brauereiwechsel. In diesem Topf findet sowohl der Maischprozess statt (ich braue nur nach dem Infusionsverfahren) als auch der Kochprozess. Während des Abläuterns ist genug Zeit, den Topf zum Würzekochen wieder herzurichten.

Das Gestell ist noch ausbaufähig, erfüllt aber seinen Zweck. Die beiden Bierkästen und der Deckel des Gastrotopfes dienen als Podest für meinen Gasbrenner.


Der Brenner

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Nach eingehender Recherche habe ich mich entschlossen, mein Sudhaus mit Gas zu befeuern. Aufgrund des immensen Sauerstoffverbrauchs muss daher bei mir auf dem Balkon gebraut werden, somit benötige ich ein flexibles Sudwerk, welches sich gut transportieren und verstauen lässt.

Als Gasbrenner habe ich mich für einen Paellabrenner entschieden, da hier das beste Preis/kW-Verhältnis zu erzielen ist. Ich kann schließlich meinen Kessel mit 17 kW befeuern, welche bei einem maximalen Volumen von 100 Liter auch benötigt wird.

Auf
der folgenden Seite könnt Ihr Eure benötigte Brennerleistung berechen.


Der Läuterbottich

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Der Läuterbottich “Andy” ist ein schwerer Aluminiumtopf mit einem Fassungsvermögen von 80 Liter, zusätzlich noch versehen mit einem weiteren Brauereiwechsel. Abgeläutert wird nach dem Panzerschlauch-Prinzip. So lässt sich erstaunlich gut abläutern.

Allerdings plane ich bereits einen klassischen Läuterbottich, das Behältnis existiert bereits. Mehr hierzu erfahrt Ihr bei Projekte & Investitionen.


Das Kühlschiff

 

Um die Würze auf Anstelltemperatur herunter zu kühlen, nehme ich eine Edelstahlkühlschlange, welche sich in einer Eiswanne befindet.
Man benötigt dazu noch eine größere Anzahl an tiefgekühlten Eispads, um diese im Eisbad auszutauschen, da das Wasser sich recht schnell aufwärmen wird.

Nun kann ich mit meiner kleinen “Italo-Pumpe” die heiße Würze durch die Kühlschlange in den Gärbottich pumpen. Dadurch schaffe ich es, die knapp 100 °C heiße Würze auf x °C herunter zu kühlen.


Unverzichtbare Brauutensilien im Sudhaus

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Als weiterhin unverzichtbar im Sudhaus kommt noch ein Braupaddel zum Einsatz, da ich in der Maisch- und Würzepfanne noch kein Rührwerk integriert habe. Und damit die Maische bzw. Würze später nicht anbrennt, muss diese stets in Bewegung gehalten werden und dafür braucht man ein sehr stabiles und langes Braupaddel, sowie nie enden wollende Manneskraft ;-) .

Des Weiteren benutze ich noch eine Messlatte. Hierzu habe ich mir einen Holzbesenstiel besorgt und einen Haken daran befestigt, so dass der Stiel fast am Boden der Pfanne aufsitzt, wenn man ihn am Pfannenrand einhängt.
Die Maisch- und Würzepfanne wurde ausgelitert und alle 2 Liter die Messlatte an der Pfanne eingehakt und den Füllstand im Besenstiel mit einer Kerbe markiert.
So hat man später immer den genauen Überblick, wieviel Liter sich in der Pfanne befinden. (Eine derartige Messlatte wurde auch in meiner Lehrbrauerei verwendet).


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