Sudhaus

 

1. Kombi-Maische-Würzepfanne - das ideale ‘Einsteiger-Modell’ EK-ka1801für eine Maische- & Würzepfanne ist ohne Frage ein automatischer Einkochautomat, die Rasten lassen sich ohne Probleme einstellen. Ein ganz klarer Nachteil ist aber die Kapazität. Das max. Fassungsvermögen dieser Einkocher liegt bei ca. 27 Liter. Dies bedeutet, dass mit eingerechnetem Bierschwand der Ertrag max. 20 Liter Bier beträgt, was ambitionierten Heim-Brauern auf Dauer sicherlich zu wenig ist. Eine Anschaffung lohnt sich aber trotzdem, auch wenn man die Möglichkeit hat, an einen großen Topf (Schlachterkessel, Großküchenbedarf oder mit Glück über Internet-Auktionen wie z.B. bei ebay) zu kommen, so kann der Einkoch-Automat später als Vorheizgefäß für das Anschwänzwasser hergenommen werden

kocher1Hat man sich schliesslich durchgerungen, auf einen größeren Topf umzusteigen (Fassungsvermögen sollte meiner Meinung nach auf alle Fälle mind. 50 Liter betragen), empfiehlt sich eine direkte Befeuerung über einen Hocker-Gaskocher (je nach Ausführung liegt der Preis zwischen 40 und weit über 200 €). Bei der Anschaffung noch zu berücksichtigen ist die benötigte kW-Leistung. Zur Berechnung empfiehlt sich diese Seite.


2. Der Läuterbottich - Wie schon in der Einleitung gesagt, stellt der Läuterbottich die größte Herausforderung dar. Bei meinem ersten Brauversuch wollte ich mittels Stoffwindeln abläutern. Allerdings musste ich mehrmals die Stoffwindeln wechseln, da sie regelmäßig ‘zu’ waren, was neben einer ordentlichen Sauerei auch zu einer Abläuterzeit von über 3 Stunden führte. Auf der Suche nach einer besseren Lösung bin ich über mehrere kuriose Abläutervorschläge gestossen (Kupfer-Läuterrohr, Fliegengitter als Senkboden etc.).

Im Folgenden möchte ich Euch mehrere funktionierende Varianten vorstellen:

 

2.a “Der doppelte Oskar” - Als Einstiegsmodell am besten geeignet sind meines Erachtens zwei stinknormale Plastikeimer! Wie auf dem Bild unten zu sehen, stellt man sie einfach ineinander.
lauterbottich_kl

Allerdings ist hierauf zu achten, dass die Behältnisse lebensmittelecht sind, lm-echtda sonst die Gefahr besteht, dass das Plastik Dämpfe abgeben könnte, die dann zwangsläufig in den Sud übergehen würden.

Zu erkennen ist die Lebensmittelechtheit am rechts abgebildeten Symbol, welches durch ein Glas und eine Gabel dargestellt ist.
In den Boden des oberen Eimers macht Ihr mit einem heißen Nagel möglichst viele Löcher (Durchmesser ca. 1-2 mm). Dies stellt dann den Senkboden dar.
In den Boden des unteren Eimers montiert Ihr dann den Ablauf. Als ideal empfiehlt sich hier (natürlich ein neuer) Ausguss eines Waschbeckens. Am Boden des Eimers montiert liegt er plan auf und die Würze kann komplett ablaufen.

 

2.b “Der Panzerschlauch” - Absolut simpel, aber dennoch grandios ist die Idee, die tn_panzerschlauch(mal wieder) von US-amerikanischen Hobbybrauern kommt. Verwendet wird ein Panzerschlauch, den man in jedem tn_laeuterbottich_0102Baumarkt in der Sanitärabteilung bekommt. Einzige Vorarbeit hierbei ist es, den innen befindlichen Gummischlauch zu entfernen, indem man die beiden Enden aufschneidet, den Gummischlauch herauszieht und anschließend auf die beiden Enden wieder die Tüllen mit einer Schlauchschelle befestigt. Nun muss nur noch der Panzerschlauch in den Topf gelegt und an den Kugelhahn angeschlossen werden, fertig ist der neue Läuterbottich. ich habe hier auch nichts gelötet oder geschweißt, sondern einfach nur ordentlich feste angezogen, so lässt sich der Panzerschlauch zum Reinigen problemlos entfernen und der Läuterbottich ist weiterhin universell einsetzbar, zum Beispiel als Gärbottich. Auf den Bildern seht ihr, wie ich den Panzerschlauch befestigt habe.

 

2.c “Das Kupferrohr-Abläutersystem” - Man kann dieses System durchaus als den Vorläufer der Panzerschlauch-Methode bezeichnen. Hier wird statt des Panzerschlauches im Innern des Läuterbottichs mehrere miteinander verbundene Kupferrohre angebracht, in die viele kleine Schlitze eingesägt sind. Durch diese Schlitze kann später die Würze ablaufen, während der Treber zurückgehalten wird. Ein Freund von mir läutert auf diese Weise schon seit Jahren die Würze und ist damit absolut zufrieden. Auf folgender Seite könnt Ihr euch das Prinzip näher anschauen:
Matoschbräu

 

2.d “Der klassische Läuterbottich” - Für den klassischen Läuterbottich - wie ich gerade einen plane - wird ein Filtersegment benötigt. Hierbei muss in ein Blech (Edelstahl, Messing, o.ä.) möglichst viele Schlitze oder Löcher gebohrt werden. eine Möglichkeit habe ich hier beschrieben. Ich bin aber noch auf der Suche nach einfacheren Möglichkeiten, um an ein derartiges Filtersegment zu kommen. Hierzu habe ich auch schon einige Ideen. Ich werde euch darüber informieren, wenn die ersten Versuche abgeschlossen sind


[Magazin] - [Sudhaus] - [Gärkeller] - [Lagerkeller] - [Flaschenkeller] - [Brauvorgang]

 

 

zur Startseite des Hopfezopfe-Bräu
GOWEBCounter by INLINE

Besucher seit

13. Mai 2002

briefkasten

Post an:
braumeister @ bierbrauerei.net


optimiert für Firefox

1024x768


IMPRESSUM


Wenn du einen Freund hast, dann gebe ihm ein Bier aus. Wenn du ihn wirklich liebst, dann lehre ihm das Brauen.
(Alte persische Weisheit)

 

logo_bierbrauerei-blank copy03